In einer feinen Tomatensauce können sich kleine Hautstücke beim Essen bemerkbar machen. Wer eine gleichmäßigere Konsistenz möchte, kann die Tomaten vor der weiteren Verarbeitung häuten. Für einen Salat oder viele rustikale Gerichte ist dieser zusätzliche Schritt dagegen oft unnötig.
Die Haut muss nicht mühsam von der rohen Frucht abgeschnitten werden. Ein kurzes Wasserbad hilft, sie zu lösen, während möglichst viel Fruchtfleisch erhalten bleibt.
Alles bereitstellen, bevor die Tomaten ins Wasser kommen
Wasche die Tomaten und lege ein kleines Messer, eine Schaumkelle sowie eine Schüssel mit kaltem Wasser bereit. Stelle außerdem eine Arbeitsfläche für die abgekühlten Früchte zur Verfügung. So musst du während des kurzen Vorgangs nicht nach einem Gefäß suchen.
Das Bundeszentrum für Ernährung beschreibt folgende Vorbereitung: Den Stielansatz entfernen, die Haut kreuzweise einritzen, die Tomaten etwa 20 Sekunden in kochendes Wasser geben und anschließend kalt abschrecken.
Ritze dabei nur die Haut ein, statt tiefe Schnitte durch das Fruchtfleisch zu ziehen. Hebe die Tomaten vorsichtig mit der Schaumkelle heraus. Kleine Portionen lassen sich leichter überblicken als ein überfüllter Topf.
An der eingeritzten Stelle beginnen
Sobald die Tomaten ausreichend abgekühlt sind, kannst du die Haut an einer Schnittkante vorsichtig anheben und abziehen. Arbeite ohne Eile und entferne möglichst nur die dünne äußere Schicht.
Wenn eine Stelle schlecht nachgibt, ziehe nicht so kräftig, dass viel Fruchtfleisch mitkommt. Prüfe die Frucht und arbeite an einer anderen gelösten Kante weiter. Wie leicht die Haut abgeht, kann sich von Tomate zu Tomate unterscheiden.
Zum Würfeln legst du die gehäutete Frucht anschließend auf ein sauberes Brett. Ob du auch die Kerne und den Saft entfernst, hängt vom Rezept ab. Häuten und Entkernen sind zwei getrennte Entscheidungen.
Der Aufwand soll zum Gericht passen
Für eine glatte Sauce oder eine feinere Einlage kann sich die Vorbereitung lohnen. Bei einem Gericht, in dem die Haut nicht stört, lässt du sie einfach dran. Häuten ist hier eine Frage der gewünschten Textur und keine allgemeine Regel für „bessere“ Tomaten.
Bereite zunächst nur die Menge vor, die du für das Gericht brauchst. Mit bereitgelegten Werkzeugen und kleinen Portionen bleibt der Arbeitsschritt übersichtlich und lässt sich gut in die übrige Vorbereitung einbauen.

